
Gospoština liegt direkt vor den Steinmauern von Budvas Altstadtkern, was bedeutet, dass die mittelalterliche Stadt eher ein kurzer Spaziergang als ein geplantes Ausflugsziel ist. Folgen Sie der Gasse, und Sie erreichen Ričardova glava, die kleine Sandsichel unterhalb der Wehrmauern; von dort führt ein Klippenweg um die Landzunge herum nach Mogren. Innerhalb der Mauern sind die Straßen so eng, dass man sich an den Kirchen orientiert: Sveti Ivan mit seinem Glockenturm und Santa Maria in Punta an der Spitze zum Meer hin. Die Citadela an der Südecke ist den Eintritt wert, wegen des Blicks zurück über die Bucht und hinauf zu den Bergen hinter der Stadt.
Das Viertel selbst ist ein Stück arbeitendes Budva, keine Hotelmeile. Bäckereien und kleine Lebensmittelläden öffnen früh, die Cafés entlang der Mauer füllen sich ab dem späten Vormittag, und die Restaurants stellen ihre Tische an den Stein, sobald die Hitze nachlässt. Die Abende sind hier das Eigentliche: Die Promenade zwischen Marina und Altstadt wird zur Hauptschlagader, und im Juli und August bleibt die Stadt bis tief in die Nacht wach. Außerhalb der Saison sind dieselben Gassen still genug, um das Meer zu hören, und die Altstadt lässt sich im Mai oder Oktober am besten würdigen.
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