
Reževići ist eine Streuung von Steinweilern am Hang zwischen Sveti Stefan und Petrovac, Teil des alten Bezirks Paštrovići, wo terrassierte Olivenhaine noch immer die Hügel prägen. Das ist die stille Hälfte der Budva-Riviera: Die Küstenstraße verläuft unterhalb, die Dörfer liegen darüber, und die Strände am Ende der Wege sind Kieselbuchten, keine Hotelabschnitte. Drobni Pijesak, der kleine Sandstrand an diesem Küstenstück, ist der Liebling der Einheimischen; Petrovacs Uferpromenade und die Strände von Lučice und Buljarica sind eine kurze Fahrt südlich, und die Insel Sveti Stefan liegt etwa gleich weit nördlich.
Das Kloster Reževići, im Mittelalter gegründet und bis heute in Gebrauch, steht nahe der alten Straße und ist die Landmarke, nach der die Dorfbewohner den Weg beschreiben. Ansonsten liegt der Reiz in dem, was fehlt: kein Nachtleben, wenig Verkehr und Abende, an denen die Zikaden das Lauteste sind. Läden und Restaurants haben Dorfmaßstab, deshalb bringen die meisten Gäste Vorräte aus Budva oder Petrovac mit und essen ein- oder zweimal pro Woche in einer Konoba. Ein Auto macht hier den Unterschied: Damit liegt die ganze Küste von Budva bis Bar in vierzig Minuten Reichweite.
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