
Dieser Teil des Jadranski put verläuft hinter der Altstadt, der Strand ist etwa hundert Meter entfernt, die Marina rund dreihundert. Diese Kombination prägt das Viertel: Die Vormittage gehören dem Wasser, die Abende der Kaimauer, wo sich die Promenade zwischen Marina und Stadttor mit Menschen füllt, die ihr Abendessen ablaufen. An den Liegeplätzen liegt alles vom arbeitenden Fischerboot bis zur Gastyacht, und die Restaurants an der Front leben davon: gegrillter Fisch, schwarzes Risotto und einheimischer Vranac und Krstač in der Karaffe.
Ankommen und Wegkommen sind von dieser Adresse aus gleichermaßen einfach. Der Flughafen Tivat liegt etwa zwanzig Kilometer entfernt, zwanzig Minuten auf der Küstenstraße, und der Busbahnhof ein paar hundert Meter die Straße hinauf bedient die Küstenlinie und die Route ins Landesinnere nach Podgorica. Kotor und das hintere Ende der Bucht sind in einer Stunde erreichbar, Sveti Stefan liegt fünfzehn Minuten südlich, und Taxiboote fahren die ganze Saison über vom Hafen zur Insel Sveti Nikola. Bis zur Altstadt selbst sind es zweihundertfünfzig Meter: die Citadela, die Kirchen draußen an der Punta und die engen Gassen, die sich vollständig leeren, sobald die Ausflugsbusse abgefahren sind.
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