
Wer auf der Seite des Jadranski put wohnt, ist auf Budvas Rückgrat, mit dem Strand unterhalb und dem alten Viertel ein Stück westlich entlang der Front. Der eigene Reiz der Nachbarschaft ist das Essen. Der Grünmarkt verkauft, was einen montenegrinischen Sommertisch ausmacht: Tomaten, Feigen, Pfirsiche aus dem Zeta-Tal, Schafskäse und Pršut aus den Bergen. Die kleinen Bäckereien und Metzgereien in den umliegenden Straßen machen das Kochen zu Hause zur günstigen und oft besseren Option. Bei Restaurants gilt die nützliche Regel, eine Straße vom Meer zurückzugehen.
Das Schwimmen beginnt an der Slovenska plaža, dem langen, flachen Stadtstrand für Familien, und wird besser, je weiter man geht: Ričardova glava unter den Altstadtmauern, dann die Mogren-Buchten, erreichbar über den in die Felswand geschlagenen Pfad. Boote fahren vom Hafen zur Insel Sveti Nikola, dem bewaldeten Streifen vor der Küste mit klarerem Wasser und weit weniger Menschen. Jenseits von Budva geht die Küste weiter, über Bečići, Rafailovići und Sveti Stefan, und Busse vom nahen Bahnhof erreichen Kotor und Tivat in deutlich unter einer Stunde. Die Saison erreicht im August ihren harten Höhepunkt und dünnt nach der ersten Septemberwoche rasch aus.
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