
Rafailovići ist die alte Fischersiedlung am Ostende des Strandes von Bečići, wo eine Reihe von Steinhäusern direkt am Wasser steht und die Uferfront eine Fußgängerpromenade statt einer Straße ist. Die Adresse liegt an dieser Promenade, das Meer also ein paar Meter vor der Tür, und der zwei Kilometer lange Bogen des Sandes von Bečići beginnt unmittelbar westlich. Vor der Küste liegt die bewaldete Insel Sveti Nikola; dahinter steigt der Hang so steil an, dass das Dorf praktisch eine einzige Häuserzeile zwischen Fels und Meer ist.
Das Dorf hat einen von Budva deutlich verschiedenen Charakter bewahrt. Aus dem kleinen Hafen fahren noch immer Fischerboote aus, und die Restaurants an der Front bauen ihre Karten um das, was hereinkommt: gegrillter Fisch, Buzara, Oktopus unter der Glocke. Genau deshalb fährt man aus der Stadt zum Abendessen hierher. Westwärts führen ein Tunnel und ein Uferweg über Kamenovo in etwa vierzig Minuten bis zu Budvas Altstadt; ostwärts steigt die Straße über die Landzunge Richtung Sveti Stefan, eine Viertelstunde entfernt. Der Strand selbst ist gut auf Familien eingestellt, mit flachem Wasser, Liegen und Wassersport von Juni bis September.
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