
Der Mainski put verläuft ein paar Häuserblocks landeinwärts von der Uferzone, weshalb sich diese Ecke Budvas eher wie eine arbeitende Stadt anfühlt als wie eine Hotelmeile. Bäckereien, Apotheken, Autovermietungen und Ämter säumen die Straße, und der Busbahnhof liegt in der Nähe, was im August zählt, wenn die Küstenstraße im Schritttempo kriecht. Die Slovenska plaža, der lange Kiesabschnitt, der das moderne Budva prägt, liegt etwa 500 Meter bergab und ist vom ersten Morgenbad bis spät belebt.
Die Altstadt liegt einen bequemen Spaziergang östlich. Innerhalb der venezianischen Mauern teilen sich drei Kirchen einen kleinen Platz, und die Wehrgänge der Citadela liefern die ganze Bucht in einem einzigen Blick. Dahinter fällt ein Klippenweg nach Mogren ab, dem Buchtenpaar unter der Landzunge. In der anderen Richtung, über den niedrigen Rücken, breitet sich Bečići als weiterer, sanfterer Sandbogen etwa zwei Kilometer entfernt aus. Die Abende sind hier einfach: ein spätes Bad, ein Gang über die Promenade, dann gegrillter Fisch und ein Glas Vranac in einer Konoba auf dem Heimweg.
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