
Krimovica liegt in den niedrigen Hügeln hinter der Riviera von Budva, nah genug, dass die Küste eine kurze Fahrt bergab entfernt ist, und weit genug, dass der Sommerlärm nie hinaufreicht. Das ist die ältere, landwirtschaftliche Seite des montenegrinischen Küstenlandes: Steinhäuser mit weinlaubbeschatteten Höfen, Oliventerrassen und Eichengebüsch, Familien, die noch ein paar Schafe halten, und Abende, die selbst im August kühl genug für eine Decke sind. Die Terrassen blicken entweder aufs offene Meer hinaus oder zurück auf den Bergrücken, und die Geräuschkulisse besteht aus Zikaden und dem gelegentlichen Auto. Hunde und Katzen gehören zum Dorfleben, weshalb die Ankunft mit einem Haustier hier normal wirkt und nicht verhandelt werden muss.
Ein Auto zählt. Damit sind Budvas Strände und die Altstadt sechs Kilometer entfernt, Tivat und Porto Montenegro rund eine Viertelstunde über die Straße von Radanovići und der Flughafen Tivat etwa vierzehn Kilometer, einer der kürzesten Flughafentransfers der Küste. Podgorica liegt etwa vierundvierzig Kilometer landeinwärts. Dieselbe Lage macht Tagesausflüge in beide Richtungen leicht: die Bucht von Kotor und die Fähre von Kamenari im Norden, Sveti Stefan und Petrovac im Süden und die Lovćen-Straße, die hinter Ihnen ins Gebirge und weiter Richtung Cetinje steigt.
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