
Wenige Adressen in Budva bringen Sie so nah an den mittelalterlichen Kern. Die Altstadtmauern stehen etwa hundert Meter entfernt, und die Terrassen blicken direkt darauf. Der Stari Grad ist klein genug, um ihn in zehn Minuten zu durchqueren, und dicht genug, um Sie eine Stunde festzuhalten: drei Kirchen Schulter an Schulter auf einem Platz, die Wehrgänge der Citadela über dem Wasser, eine Seefahrtssammlung in einem Patrizierhaus und Gassen, die schon nach der zweiten Abzweigung von Souvenirständen zu stillen Steinecken wechseln. Die Besiedlung reicht hier rund zweieinhalbtausend Jahre zurück, weshalb die Stadt so sorgfältig gräbt, sobald sie eine Straße neu pflastert.
Der nächste Badeplatz liegt etwa hundert Meter entfernt, und Mogren, Budvas bekannteste Bucht, rund dreihundert Meter weiter über den Klippenweg, der sich an der Felswand über dem Meer entlangzieht. Läden und Restaurants liegen in derselben Entfernung, hier braucht also nichts ein Auto. Die Abende pendeln sich meist in ein Muster ein: ein spätes Bad, ein frühes Abendessen innerhalb der Mauern, dann die Promenade an der Marina vorbei, wo Fischerboote und Charteryachten nebeneinander festmachen. Außerhalb der Saison gehören dieselben Gassen wieder den Bewohnern, und es lohnt sich, die Altstadt wenigstens einmal so zu sehen.
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