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Danilovgrad ist eine einladende Stadt in Zentralmontenegro. Sie liegt am Ufer des Flusses Zeta in einem fruchtbaren Tal, das seit der Römerzeit kultiviert wird. Von Touristen, die zwischen der Küste und den Bergen hin und her strömen, oft übersehen, belohnt Danilovgrad diejenigen, die innehalten, mit einer entspannten Atmosphäre, ausgezeichnetem lokalen Wein und der Nähe zu einem der außergewöhnlichsten Wahrzeichen Montenegros – dem Ostrog-Kloster an der Klippe, einem in eine steile Felswand gehauenen Wallfahrtsort.
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Danilovgrad liegt am Fluss Zeta in der Ebene von Bjelopavlići, etwa auf halbem Weg zwischen Podgorica und Nikšić — rund 20 km von der einen, 30 von der anderen Stadt. Es ist die flache, fruchtbare Mitte des Landes, ringsum von Bergen umgeben.
Für Stein. Seit weit über hundert Jahren wird hier Kalkstein gehauen und bearbeitet, für Fassaden und Denkmäler in der ganzen Region; eine Steinmetzschule besteht bis heute. Bildhauersymposien und Werkstätten halten das Handwerk im Straßenbild präsent.
Das Kloster Ostrog gehört zur Gemeinde Danilovgrad und liegt etwa 20 Minuten talaufwärts — die Stadt ist der nächstgelegene Übernachtungsort, wenn man das Kloster vor den Reisebussen von der Küste erreichen will.
Sie ist eine Planstadt, in den 1870er Jahren auf Anordnung von Fürst Nikola angelegt und nach seinem Vorgänger Danilo benannt. Daher die geraden Straßen und regelmäßigen Blöcke — in Montenegro ungewöhnlich und ganz anders als in den alten Küstenstädten.
Das Kloster Ždrebaonik in den Hügeln über der Ebene bewahrt Reliquien und liegt still genug, um den kurzen Umweg zu lohnen. Die Zeta wird im Sommer zum Baden und Angeln genutzt, und die Ebene ist das wichtigste Obst- und Gemüseland des Landes.
Vor allem als Basis für Ostrog und als Unterbrechung auf der Straße Podgorica–Nikšić. Es ist eine ruhige, niedrig gebaute Stadt mit gutem Flussbaden statt einer Sehenswürdigkeit — und günstiger zum Übernachten als beide Städte.