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Plužine ist eine kleine Bergstadt am Ufer des Piva-Sees, einem atemberaubenden türkisfarbenen Stausee, der durch einen dramatischen Damm am Fluss Piva entstanden ist. Die lebendige Farbe des Wassers vor den steilen, bewaldeten Schluchtwänden schafft eine Szenerie von fast surrealer Schönheit – was die Fahrt nach Plužine zu einer der spektakulärsten Straßenfahrten Montenegros macht. Die Stadt dient als südliches Tor zum legendären Tara Canyon, der tiefsten Flussschlucht Europas, wo Wildwasser-Rafting-Abenteuer beginnen.
1 Unterkunft in Plužine
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Plužine liegt im Nordwesten Montenegros am Ufer des Piva-Sees, nahe der bosnischen Grenze. Von Podgorica sind es etwa zwei Stunden, von Nikšić eine — an der Straße, die durch die Piva-Schlucht nach Norden Richtung Foča und Sarajevo führt.
Weil die alte unter Wasser liegt. Als 1975 die Talsperre Mratinje geschlossen wurde und sich der Piva-See füllte, baute man die Siedlung höher wieder auf und versetzte das Kloster Stein für Stein. Deshalb sieht Plužine anders aus als jede andere montenegrinische Stadt.
Ein Kloster des 16. Jahrhunderts, berühmt für seine Fresken — und dafür, dass alle mitumgezogen sind. Zwischen 1970 und 1982 wurde der Bau abgetragen, mehrere Kilometer versetzt und oberhalb der neuen Wasserlinie wieder errichtet, die Malereien unversehrt übertragen.
Tief, eng und spektakulär — die Straße führt durch mehr als fünfzig in den Fels geschlagene Tunnel hoch über blaugrünem Wasser. Es ist eine der eindrucksvollsten Strecken des Landes und langsam: Planen Sie deutlich mehr Zeit ein, als die Entfernung vermuten lässt.
Ja. Von Plužine aus fahren im Sommer Ausflugsboote, und das Wasser ist sauber, aber kalt: Es ist ein Gebirgsstausee, kein Meer. Kajak und Angeln sind die weiteren Reize, und selbst im August bleibt der See ruhig.
Östlich der Nationalpark Durmitor; über der Stadt erstreckt sich die Piva-Hochebene, hohes Weideland mit alten Dörfern und weiten Blicken. Rafting auf der Tara ist von hier erreichbar, und der Canyon Nevidio liegt eine Vormittagsfahrt entfernt.