
Die Njegoševa zieht sich der Länge nach durch Topla, jenes Viertel, das den flachen Landstreifen zwischen dem alten Kern von Herceg Novi und Igalo ausfüllt. Es ist eine alltägliche Wohnstraße – Bäckereien, eine Apotheke, kleine Läden, Gärten, aus denen Bougainvillea über die Mauer quillt –, das Meer einen kurzen Weg unterhalb, der Berg steil dahinter. Die meisten Häuser schauen nach Südwesten über das Wasser zur Einfahrt der Bucht, weshalb die Terrassen hier fast den ganzen Tag Sonne haben und für den Rest Sonnenuntergänge über den Hügeln von Luštica.
Von diesem Abschnitt Toplas aus ist alles Sehenswerte zu Fuß erreichbar. Die Promenade Pet Danica folgt der gesamten Uferlinie, die Steintore der Altstadt, der Uhrturm Sahat Kula und die Bastion Forte Mare liegen also gut zwanzig ebene Minuten östlich, Igalos flache Strände und das Kurinstitut ungefähr ebenso weit westlich. Gebadet wird von Betonplattformen und Kieselbuchten aus, nicht von Sandstränden. Weiter draußen fahren Boote vom Stadthafen nach Žanjice und zu den Höhlen unterhalb von Luštica, und die Straße nach Osten folgt der Bucht bis Perast und Kotor – eine Stunde fast ununterbrochene Küste.
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