
Dieser Teil von Savina liegt nah genug am Wasser, dass man es hört: Rund hundert Meter Gärten und Treppen trennen das Haus von einer Kette kleiner Badestellen aus Beton und Kiesel unter den Pinien. Zum Kloster Savina sind es zwei Minuten bergauf, und sein schattiges Gelände mit Zypressen, altem Olivenhain und der kleinen Kirche aus dem 17. Jahrhundert ist der klassische Abendspaziergang für alle, die auf dieser Seite von Herceg Novi wohnen.
Gegessen wird hier unkompliziert und regional: gegrillter Fisch und Tintenfisch, Miesmuscheln aus der Bucht auf Buzara-Art, Pršut und Käse aus dem Hinterland und eine Weinkarte, die selten weit über Vranac und Krstač hinausgeht. Vom Ufer unterhalb fahren im Sommer Bootstaxis um die Halbinsel Luštica nach Rose und Žanjić, und dasselbe Wasser zieht wegen der Wracks und Steilabbrüche nahe der Buchteinfahrt Taucher an. Wanderer gehen in die Gegenrichtung, den Hang hinter der Stadt hinauf zu den Ausläufern des Orjen, wo die Temperatur spürbar fällt und Macchia in Pinienwald übergeht. Die Altstadt von Herceg Novi, ihr Grünmarkt und die Busverbindungen liegen einen kurzen Spaziergang oder zwei Fahrminuten westlich, und der Flughafen Tivat ist rund fünfundzwanzig Straßenkilometer entfernt, was späte Ankünfte problemlos macht.
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