
Dreihundert Meter zur Altstadt und ebenso viele zum Strand: Damit liegt diese Adresse im kompakten Zentrum von Budva, wo die Stadt klein genug ist, dass fast alles zu Fuß erreichbar wird und das Auto zu etwas wird, das man stehen lässt. Der Ablauf eines Tages ergibt sich hier meist aus der Geografie: vormittags der Stadtstrand oder die Buchten unter den Mauern, die heißesten Stunden irgendwo im Schatten und der Abend auf der Promenade, die von der Marina an der Altstadt vorbeiführt.
Der Stari Grad ist der Ankerpunkt. Hinter den Toren öffnen sich kaum zwei Meter breite Gassen auf kleine Plätze, die Citadela blickt über das Wasser, und die archäologische Sammlung zeigt das griechische und römische Material, das belegt, wie weit die Siedlung zurückreicht. Jenseits der Mauern erreicht man Mogren über einen schmalen, in den Fels gehauenen Pfad, und den ganzen Sommer über legen Boote vom Hafen zur Insel Sveti Nikola ab. Gegessen wird von Burek aus der Bäckerei am Morgen bis zum Konoba-Abendessen mit gegrilltem Fisch und Blitva. Im Juli und August läuft Budva auf Hochtouren, mit Open-Air-Konzerten und einem Nachtleben bis zum Morgengrauen; Mai, Juni und September sind die Monate für die ruhigere Fassung derselben Stadt.
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