Das Ufer bei Savina gehört zu den sanfteren Teilen der Küste von Herceg Novi – eine Reihe kleiner Strände, manche aus Sand statt des üblichen Kiesels, die Promenade unmittelbar davor, dahinter Pinien und Villengärten. Der Blick geht geradewegs die Bucht hinunter zu ihrer Einfahrt, also Sonnenuntergänge über den Hügeln von Luštica und der ständige Verkehr aus Fähren, Jachten und gelegentlich einem Kreuzfahrtschiff, das die Enge passiert. An den felsigen Rändern der Buchten ist das Wasser klar genug, dass sich Maske und Flossen lohnen.
Mit dieser Aussicht und dieser Ruhe punktet Savina. Das Kloster auf dem Hügel darüber ist das Wahrzeichen des Viertels und ein leichter Abstecher landeinwärts; in die Altstadt sind es fünfzehn ebene Gehminuten nach Westen an der Promenade entlang, vorbei an Badeplattformen und Konobas mit Muscheln und gegrilltem Fisch. Die Saison dehnt sich hier an beiden Enden – im Mai lässt sich schon baden, die Oktoberabende sind noch warm genug, um draußen zu essen –, und im Februar blüht die Mimose hier Wochen früher als sonst irgendwo an der Adria und füllt die Stadt zu ihrem traditionsreichen Fest.
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