
Das Capital Plaza steht an der Cetinjska, in dem Teil Podgoricas, der im letzten Jahrzehnt am schnellsten neu gebaut wurde – ein Block aus Glas und Büros, der Cafés, Läden und Dienstleistungen um sich versammelt hat. Die Galerie für Moderne Kunst ist ein paar hundert Meter entfernt, und die Auferstehungskathedrale mit ihren weißen Türmen und goldgrundigen Fresken kaum weiter; sie brauchte drei Jahrzehnte Bauzeit und ist das auffälligste neue Wahrzeichen des Landes. Der Bus- und der Bahnhof sind etwa zehn Minuten zu Fuß entfernt, der Flughafen Podgorica eine kurze Fahrt südlich über die Zeta-Ebene.
Die unmittelbare Umgebung ist dicht mit Lokalen, von Grillhäusern mit Ćevapi und Lamm bis zu den neueren Weinbars, die Vranac und Krstač aus den Weinbergen der Ebene unterhalb der Stadt ausschenken. Podgoricas Flüsse sind das, was man zu Fuß suchen sollte: Die Morača läuft in einer flachen Schlucht mitten durch die Stadt, überspannt von der Schrägseilbrücke Millennium, mit Kiesbänken und Badestellen darunter. Die Sommer sind hier wirklich hart – dies ist eine der heißesten Städte Europas –, deshalb spielt sich das Leben früh und spät ab, und die Terrassenkultur der umliegenden Straßen läuft bis weit in die Nacht.
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