
Die Ulica Narodnog fronta klettert den Hang hinter Bečići hinauf, und das Land führt hier das Wort: Oliventerrassen und Pinien, niedrige Villen, dann der helle Bogen der Bucht darunter. Der Strand von Bečići zieht sich über knapp zwei Kilometer aus Sand und feinem Kies, ufernah flach — der Grund, warum Familien seit Jahrzehnten an denselben Abschnitt zurückkehren. Vom Hang dauert der Weg hinunter zum Wasser wenige Minuten, und das Meer lässt sich von Ende Mai bis in den Oktober hinein schwimmen. Im Hochsommer füllt sich das Ufer mit Schirmreihen, kleinen Bars und Jetski-Stegen; im September leert es sich, und der Strand wird zum Ort für lange, langsame Vormittage.
Budva ist die andere Hälfte des Tages. Die ummauerte Altstadt liegt rund fünfundvierzig Minuten zu Fuß an der Küste entlang oder zehn Minuten mit dem Auto entfernt und lohnt den Fußweg — von Schritten poliertes Marmorpflaster, eine Zitadelle mit Blick senkrecht aufs Meer und ein Platz, auf dem drei Kirchen fast Schulter an Schulter stehen. Dahinter liegen die beiden Buchten von Mogren, erreichbar über einen Klippenpfad. In der anderen Richtung geht das Ufer in Rafailovići über, eine alte Fischersiedlung, deren Konobas gegrillten Fisch und Buzara wenige Schritte vom Wasser servieren. Bootsausflüge zur Insel Sveti Nikola starten in der Saison vom Hafen in Budva, und der Flughafen Tivat liegt etwa eine halbe Stunde die Küste hinauf.
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