
Vom Hang oberhalb des Splendid liest sich die ganze Bucht auf einen Blick: der Bogen des Ufers unten, die Hoteldächer, die vorgelagerte Insel Sveti Nikola und an klaren Abenden der Lichtschein von Budva hinter der Landzunge. Die Ive Lole Ribara verläuft an diesem Hang, fünf bis zehn Gehminuten über dem Wasser — genug Höhe für etwas Wind im August und genug Aussicht, um den Rückweg bergauf zu rechtfertigen. Das Land besteht hier noch teils aus Gärten und Oliventerrassen, sodass der Weg hinunter an Steinmauern und Feigenbäumen vorbeiführt statt an Bauzäunen.
Selbstversorgung passt zu dieser Gegend. Supermärkte und kleine Gemüsehändler sind wenige Minuten entfernt, und im Sommer ist das Angebot wirklich regional: Tomaten und Paprika aus der Zeta-Ebene, Feigen und Trauben von den Hängen, Käse und Pršut aus den Dörfern um Njeguši an der Lovćen-Straße, Olivenöl aus Bar und von der Halbinsel Luštica. Fisch kauft man am einfachsten auf dem Markt neben Budvas Jachthafen, zwei Kilometer nördlich. Wenn das Kochen seinen Reiz verliert, reicht der Streifen am Strand von Pizzerien bis zu vollen Konoba-Karten, und Rafailovići am Südende der Bucht ist der Ort, an den Einheimische zum Fischessen gehen. Der Strand selbst besteht auf ganzer Länge aus Sand, und ein Küstenweg verbindet Budvas Altstadt mit Rafailovići, ohne je das Meer zu verlassen.
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