
Das Haus steht unmittelbar unterhalb der Savinska dubrava, jenes Parkwalds aus Steineiche und Pinie, der dieser Seite von Herceg Novi ihren Schatten gibt und an heißen Nachmittagen ihre einzige verlässliche Brise. Es ist eine der wenigen wirklich stillen Adressen, die trotzdem nah an allem liegt: zum Strand hundertfünfzig Meter bergab, ins Stadtzentrum noch einmal ungefähr dasselbe, und der Verkehr der Küstenstraße bleibt hinter Ihnen statt unter Ihren Fenstern.
Die Dubrava selbst lohnt den kurzen Anstieg: Kieswege unter den Eichen, Bänke, an ihrem Rand das Klostergelände und zwischen den Bäumen Ausschnitte der Bucht – von Einheimischen für den Morgenspaziergang genutzt und von Familien, die der Mittagssonne entkommen wollen. Unten ist das Ufer eine Folge kleiner Badeplattformen und Kieselstrände, aufgereiht am Šetalište Pet Danica, das kilometerweit ununterbrochen in beide Richtungen verläuft. Zehn Gehminuten westlich liegen Grünmarkt, Busbahnhof und die Treppengassen der Altstadt mit Uhrturm, Kanli Kula und Forte Mare; dieselbe Strecke nach Osten führt zu ruhigeren Buchten Richtung Meljine. Ausflugsboote und der Linienbus machen Rose, Perast und Kotor auch ohne Auto zu einfachen Tagestouren.
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