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Das Kloster Ostrog ist der meistbesuchte Wallfahrtsort auf dem Balkan und zieht jedes Jahr über eine Million Besucher an. Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert vom Heiligen Vasilije Ostroški direkt in eine steile Felswand gebaut und scheint der Schwerkraft zu trotzen, da es 900 Meter über dem Zeta-Tal am Felsen haftet.
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Ostrog ist ein orthodoxes Kloster, das in eine senkrechte Felswand über dem Zeta-Tal gebaut wurde, im 17. Jahrhundert um die Höhlenzellen des Vasilije, Bischof der Herzegowina, gegründet. Seine Reliquien ruhen hier, und es ist mit Abstand die meistbesuchte religiöse Stätte Montenegros.
An der Flanke der Ostroška Greda über der Ebene von Bjelopavlići in Zentralmontenegro. Von Podgorica sind es rund 50 Autominuten, von Nikšić eine halbe Stunde und von Budva etwa zwei Stunden, über eine schmale Straße mit engen Kehren.
Das Unterkloster aus dem 19. Jahrhundert liegt im Wald und beherbergt die Dreifaltigkeitskirche und die Gästehäuser. Das Oberkloster, die weiße Fassade im Fels, liegt 2 km weiter oben und birgt die beiden Höhlenkapellen und die Reliquien.
Ja, und viele Pilger tun es — ein schattiger Pfad von etwa 3 km steigt vom Unterkloster hinauf und braucht 40 Minuten bis eine Stunde. Die Straße führt ebenfalls hinauf, doch die Parkplätze oben sind begrenzt und im Hochsommer oft voll.
Ja. Schultern und Knie müssen bei Männern wie Frauen bedeckt sein; in Bade- oder Strandkleidung wird niemand eingelassen. Am Eingang liegen meist Tücher bereit. Der Eintritt ist frei, Fotografieren in den Kapellen eingeschränkt, und um die Mittagszeit ist es am vollsten.
Früh am Morgen, bevor die Reisebusse von der Küste eintreffen. Das Kloster ist ganzjährig geöffnet und empfängt Besucher aller Konfessionen. Das Fest des heiligen Vasilije am 12. Mai zieht sehr große Menschenmengen an, ebenso die Tage um das orthodoxe Osterfest.