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Pljevlja ist Montenegros nördlichste Stadt, ein Ort überraschenden kulturellen Reichtums inmitten der bewaldeten Berge nahe der Grenze zu Serbien und Bosnien. Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist die Husein-Pascha-Boljanić-Moschee, ein wunderschön proportioniertes osmanisches Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert mit exquisiter Innendekoration, das zu den schönsten islamischen Denkmälern auf dem Balkan zählt.
1 Unterkunft in Pljevlja
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Pljevlja liegt im äußersten Norden Montenegros, nahe der bosnischen wie der serbischen Grenze, auf etwa 770 m Höhe. Von Podgorica sind es rund drei Autostunden. Mit etwa 30.000 Einwohnern ist es die größte Stadt der Region.
Zwei Bauwerke ragen heraus. Das Dreifaltigkeitskloster aus dem 16. Jahrhundert bewahrt eine der reichsten Sammlungen von Handschriften und Kirchenschätzen des Landes. Die Husein-Pascha-Moschee von 1594 hat mit rund 42 m das höchste Minarett des Balkans.
Ja. Municipium S in Komini direkt vor der Stadt war eine römische Siedlung, deren Nekropole bemerkenswerte Glaswaren und Schmuckstücke lieferte, heute im Heimatmuseum. Es zählt zu den ergiebigsten römischen Fundplätzen Montenegros.
Pljevaljski sir ist ein in Salzlake gereifter Weißkäse, kräftig und bröckelig, und nach der Kohle das bekannteste Erzeugnis der Stadt. Er steht hier auf jeder Karte und lässt sich gut transportieren. Seinen Charakter verdankt er den umliegenden Hochweiden.
Hoch, offen und kontinental — lange kalte Winter und kurze warme Sommer, anders als alles an der Küste. Im Nordwesten erhebt sich die Ljubišnja, im Süden ist der Tara-Canyon erreichbar, was die Stadt zur Basis für Rafting und Wanderungen macht.
Für Reisende mit Interesse am Landesinneren ja: Kloster, Moschee und die römischen Funde rechtfertigen die Fahrt. Es ist eine Bergbau- und Kraftwerksstadt, kein Ferienort, und es kommen kaum Besucher — was zum Reiz gehört.