
Die Tage an diesem Abschnitt des Ufers von Dobrota finden etwa ab dem dritten Morgen ihre Form: zuerst die Bäckerei, dann dreißig Meter zum Wasser, solange das Meer noch glasig ist, mittags Schatten und ein langes Essen und ein Spaziergang an der Küstenstraße, sobald die Hitze nachlässt. Die Bucht hat keine Gezeiten und kaum Wellen, sodass Schwimmen heißt, von einer Steinplattform zu steigen, wann immer einem danach ist, statt nach Bedingungen zu planen.
Alles, was dieser Ablauf braucht, ist nah. Supermärkte, Bäckereien, eine Bushaltestelle und Taxis sind in wenigen Minuten erreichbar, Strandbars und Restaurants säumen das Ufer, und Kotors Altstadt liegt rund anderthalb Kilometer südlich, am Wasser entlang zu Fuß machbar. Draußen zu essen ist hier von Juni bis weit in den September normal — genau dafür gibt es an so vielen Häusern in Dobrota die Sommerküchen. Für einen Tapetenwechsel fahren die ganze Saison über Boote vom Stadtkai nordwärts nach Perast und zu den Inselchen.
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