
In Škaljari hört Kotor auf, ein Denkmal zu sein, und wird zu einer Stadt, in der tatsächlich Menschen leben — ein Wohnviertel am Fuß des Vrmac, gleich hinter der Südmauer der Altstadt, mit Bäckereien, Läden, einer Tankstelle und einer Bushaltestelle innerhalb von ein paar hundert Metern. Der Weg in die Altstadt dauert etwa fünfzehn Minuten am Wasser entlang, vorbei an der Marina, wo Yachten unter den Befestigungen liegen, und der Rückweg nach dem Abendessen ist flach und gut beleuchtet.
Die Lage ist zudem die praktischste in Kotor, wenn man hinaus will. Die Straße nach Süden steigt über den Vrmac-Kamm und fällt nach Tivat ab, wo der Flughafen eine kurze Fahrt entfernt liegt und die Uferfront von Porto Montenegro einen unkomplizierten Abend ergibt; fährt man weiter, sind Budvas Strände in unter vierzig Minuten erreicht. In die andere Richtung folgt die Küstenstraße der Bucht durch Dobrota und Orahovac nach Perast, von wo Boote nach Maria vom Felsen pendeln. Oberhalb von Škaljari schlängelt sich die alte österreichische Straße Richtung Njeguši und Nationalpark Lovćen, wobei sich in jeder Kehre die ganze Bucht hinter einem öffnet. Zurück am Haus ergeben Terrasse und Grill an den heißen Abenden, an denen der Stein innerhalb der Mauern die Tageshitze hält, mehr Sinn als ein Restaurant.
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!
Sie werden zu unserem Hotelsuche-Partner weitergeleitet, um Preise zu vergleichen