
Die Obala Đurašević blickt von der Seite der Krtoli auf die innere Bucht von Kotor: ein flaches Ufer aus verstreuten Häusern, Stegen und Olivengrund auf jenem Landhals, an dem die Luštica ans Festland anschließt. Ein langsamer, von Wohnhäusern geprägter Küstenstreifen – Bojen statt Liegenreihen und ein Wasser, das an den meisten Morgen ruhig genug ist, um die Berge darin zu lesen. Zwei kleine Inseln liegen gleich davor: Sveti Marko, bewaldet und unbewohnt, und Gospa od Milosti mit ihrem Kloster aus dem 15. Jahrhundert.
Ein kurzes Stück landeinwärts liegen die Salinen von Solila, jahrhundertelang bewirtschaftet und heute ein Schutzgebiet, in dem Flamingos, Reiher und ziehende Watvögel Station machen – die beste Vogelbeobachtung der Bucht und ruhig genug für einen Gang am frühen Abend. Die Stadt Tivat mit der Marinapromenade von Porto Montenegro, ihren Restaurants und dem Marinemuseum ist ein paar Fahrminuten am Ufer entlang entfernt, und der Flughafen liegt dazwischen, was die Anreise ungewöhnlich unkompliziert macht. Von Tivat führt die Buchtstraße weiter zu Kotors ummauerter Altstadt unter UNESCO-Schutz und, in die andere Richtung, zur Fähre von Lepetane über die Meerenge Richtung Herceg Novi.
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