
Dobrota erstreckt sich über mehrere Kilometer am Ostufer der Bucht, und diese Adresse liegt in seinem mittleren Abschnitt, dort, wo die Siedlung eher wie eine kleine Stadt funktioniert als wie eine Kette von Ferienvillen. Bäckerei, kleine Läden, Apotheke und Gesundheitszentrum sind alle in wenigen Gehminuten erreichbar, was mehr zählt, als es klingt, wenn man eine Woche lang selbst kocht. Zum Wasser geht es kurz bergab. Sand gibt es hier nicht: Beton- und Steinplattformen führen direkt in tiefes, ruhiges Meer, und von Juni bis weit in den Oktober wird von ihnen aus geschwommen.
Nach Kotor geht man am besten zu Fuß. Die Uferstraße und ihre Promenade führen südwärts an alten Kapitänshäusern und kleinen Steinstegen vorbei, und nach etwa einem Kilometer taucht die ummauerte Stadt auf — nah genug, um zum Abendessen hineinzugehen und danach zurückzuschlendern. Hinter den Toren stehen die 1166 geweihte Kathedrale des heiligen Tryphon und der Treppenpfad, der den Berg hinauf zur Festung San Giovanni führt und am besten früh in Angriff genommen wird, bevor die Hitze kommt. Im Sommer legen an der Uferpromenade Ausflugsboote nach Perast und zur Inselkirche Maria vom Felsen ab.
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