
Die Anreise ist für eine montenegrinische Küstenadresse ungewöhnlich einfach. Der Flughafen Tivat liegt etwa acht Kilometer entfernt, nah genug, dass Transfers Minuten statt einer Stunde dauern, und der Flughafen Dubrovnik rund sechzig Kilometer die Küste hinauf für günstigere Flüge. Die Buchtstraße führt direkt an der Tür vorbei, sodass Mietwagen, Taxi oder der Linienbus gleichermaßen funktionieren. Ist man erst da, ist die Geografie einfach: Berg im Rücken, Wasser davor und die ummauerte Stadt zwei Kilometer südlich.
Dobrotas Strand ist eine Reihe von Beton- und Steinplattformen mit Leitern in klares, tiefes Wasser, und die Restaurants direkt daneben kochen die kurze Karte, von der die ganze Küste lebt: gegrillter Fisch, Miesmuscheln in buzara, schwarzes Risotto. Wozu die Lage wirklich taugt, sind Ausflüge. Von Kotors Kai fahren Boote nach Perast und zu Maria vom Felsen; die Serpentinenstraße hinter der Stadt steigt in engen Kehren zum Lovćen und ins Bergdorf Njeguši; Tivats Marina Porto Montenegro und die Strände von Budva sind beide in unter einer halben Stunde mit dem Auto erreichbar.
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