
Dieser Küstenabschnitt liegt zwischen Koštajnica und Kamenari, am Nordufer, wo sich die Bucht von Kotor zur Enge von Verige verjüngt — jener Engstelle, die die Venezianer mit einer Kette schließen konnten und die an der schmalsten Stelle rund 300 Meter misst. Die Balkone weisen nach Süden über das Wasser Richtung Perast, Maria vom Felsen und den bewaldeten Buckel von St. Georg; das gegenüberliegende Ufer ist so nah, dass man an einem stillen Morgen die Kirchenglocken herüberhört. Die Uferzone ist Arbeitsdorf statt Ferienanlage: Steinlandungen, Boote an den Bojen, Oliven und Feigen auf den Terrassen oberhalb der Straße.
Kamenari ist der praktische Angelpunkt dieses Teils der Bucht. Die Fähre quert die Enge in wenigen Minuten nach Lepetane und erspart die lange Fahrt um die innere Bucht, womit Tivat, Porto Montenegro und der Flughafen bequem erreichbar sind, während Herceg Novi westlich an der Küstenstraße liegt. In der anderen Richtung ist es ein kurzer Weg nach Perast und weiter nach Kotor, wo die Marmorgassen der Altstadt und die Festungstreppe darüber ein frühes Aufstehen rechtfertigen, bevor die Kreuzfahrtmassen eintreffen. Geschwommen wird hier von Betonplattformen und Kieselnischen aus, in tiefes, kaltes, außergewöhnlich klares Wasser.
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!
Sie werden zu unserem Hotelsuche-Partner weitergeleitet, um Preise zu vergleichen