
Seljanovo nimmt den Uferabschnitt zwischen Tivats Zentrum und Porto Montenegro ein – nah genug, dass beide zu Fuß erreichbar sind, und weit genug zurückgesetzt, dass die Straße ihren Wohncharakter behält. Die Uferfront ist hier flach und felsig, mit Badesimsen, ein paar Cafébars am Wasser und einem Weg, der dem Meer in beide Richtungen folgt. In die eine Richtung steht man binnen Minuten auf der Promenade der Marina; in die andere sind es rund zehn Minuten ins Zentrum, wo sich Grünmarkt, Busbahnhof und der Stadtstrand Belane drängen.
Porto Montenegro gibt den Ton für die Abende an: Yachtstege, Restaurants am Wasser, der Lido-Pool und die Marinesammlung, wo zwei ausgemusterte U-Boote aus jugoslawischer Zeit neben einem kleinen Museum zur Seefahrtsgeschichte der Boka am Kai liegen. Tagsüber geht es meist in die andere Richtung: zu den Salinen von Solila zur Vogelbeobachtung, hinauf nach Gornja Lastva wegen des Aufstiegs und der Aussicht oder aufs Wasser, denn Boote nach Ostrvo cvijeća, Perast und zur Blauen Grotte legen am Stadtkai ab. Der Flughafen Tivat ist mit dem Auto Minuten entfernt, Kotor rund zwanzig.
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