
Das Wasser vor Topla ist den größten Teil des Sommers ruhig – die Buchteinfahrt ist weit genug, um es frisch zu halten, und eng genug, um den Seegang zu brechen –, und deshalb spielt sich so viel vom Leben hier im Wasser oder auf dem Wasser ab. Vor dem Frühstück ziehen Leute ihre Bahnen zwischen den Plattformen, Kajaks und Stand-up-Paddles starten von den Kieselbuchten, und kleine Boote liegen einen Steinwurf von der Ufermauer entfernt an ihren Bojen. Am Ufer dient die Promenade zugleich als Vorgarten des Viertels.
Dahinter macht Herceg Novi seinem Ruf als Stadt der Pflanzen alle Ehre. Ein geschütztes Mikroklima lässt Mimosen, Agaven, Palmen, Magnolien, Zitrusbäume und Bougainvillea in ganz gewöhnlichen Hausgärten gedeihen, und die Wirkung im Frühjahr ist beinahe subtropisch. Die Altstadt liegt rund zwanzig ebene Minuten östlich, hinter ihren Toren Treppengassen und die Bastion Forte Mare; Igalo mit flachem Strand und Kurinstitut ist ungefähr ebenso weit westlich. Weiter draußen fahren Ausflugsboote zu den Höhlen und Stränden an der Buchteinfahrt, und die Küstenstraße nach Osten erreicht Perast und Kotor in etwa einer Stunde.
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