
Zlatne njive, die goldenen Felder, ist das moderne Viertel, das auf dem flachen Grund hinter der Altstadt entstand, und hier erledigt Kotor seine alltäglichen Geschäfte. Ein Einkaufszentrum, Supermärkte und eine Bäckerei sind ein paar Gehminuten entfernt, die Sportanlagen der Stadt liegen in der Nähe, und die Straßen sind breit und eben — was man von den Gassen innerhalb der Mauern nicht sagen kann. Vierhundert Meter entfernt öffnet das Nordtor in die mittelalterliche Stadt, sodass die Altstadt vor der Tür liegt, ohne den Lärm, der zum Schlafen über einer Bar gehört.
Die Uferpromenade beginnt einen kurzen Weg bergab und läuft kilometerweit nordwärts durch Dobrota, an Palästen, Kapellen und Steinstegen vorbei, mit Leitern ins klare Wasser überall dort, wo man anhalten möchte. Hinter den Mauern warten die Kathedrale von 1166, das Schifffahrtsmuseum, die katzenreichen Gassen und die Treppe zur Festung San Giovanni mit dem Blick zurück über die Dächer. Will man woanders sein, legen am Kai Boote nach Perast und zu den Inselchen ab, und die Straße über den Vrmac erreicht schnell den Flughafen Tivat und die Strände um Budva.
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