
Von diesem Uferabschnitt Igalos führt der Blick geradewegs aus der Bucht von Kotor hinaus. Die Meerenge zwischen der Halbinsel Luštica und Prevlaka rahmt den Horizont, in der Lücke sitzt die Inselfestung Mamula, und die Schiffe Richtung Herceg Novi und Kotor ziehen in voller Sicht vorbei. Es ist der eine Ort an der Boka, an dem man die Sonne über offenem Wasser untergehen sehen kann statt hinter einem Berg. Der Strand liegt direkt darunter, das Meer flach und geschützt, und die Uferpromenade läuft auf ihrem Weg nach Osten davor entlang.
Seinen Ruf hat Igalo auf dem gegründet, was unter diesem Wasser liegt: dem mineralreichen Schlamm und den Thermalquellen, die im Rehabilitationsinstitut wenige hundert Meter entfernt genutzt werden, die seit den 1950er-Jahren Kurgäste herbringen und den Ort auch im Winter beleben. Rund um die Hotels bietet das Zentrum Alltagsläden, Cafés und Agenturen statt einer Ferienmeile. Bequem erreichbar sind die Altstadt und die Festungen von Herceg Novi im Osten, ruhigeres Baden Richtung Njivice im Westen und Bootstouren von den Kais nach Žanjic, Mirište und zur Blauen Grotte. Der Flughafen Tivat liegt etwa eine halbe Autostunde um die Bucht herum.
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