
Ivanovići ist das Bergviertel von Bečići, eine Gruppe von Familienhäusern und Gärten abseits der Hotelzeile, wo sich die Siedlung noch wie ein Dorf anfühlt. Oliven-, Feigen- und Mandarinenbäume füllen die Grundstücke zwischen den Häusern, und der Lärm der Küstenstraße verklingt schnell, sobald das Gelände ansteigt. Das Meer ist rund dreihundertfünfzig Meter entfernt, das Zentrum von Bečići etwa siebenhundert, womit Strand, Läden und Bushaltestelle allesamt in bequemer Gehweite liegen — einer der wenigen Teile der Riviera, in dem ein Auto im Sommer wirklich optional ist.
Unten auf Meereshöhe öffnet sich die Bucht zu jenem langen Sandstrand, der Bečići berühmt gemacht hat, im Rücken eine gepflasterte Promenade, die nordwärts nach Budva und südwärts nach Rafailovići führt. Budvas Altstadt liegt etwa eine halbe Stunde zu Fuß entfernt: Seemauern, eine Zitadelle über dem Wasser und Gassen, die eng genug sind, um mittags kühl zu bleiben. Rafailovići in der anderen Richtung ist eine Reihe von Fischrestaurants an einem kleinen, noch arbeitenden Ufer. Kioske am Strand verkaufen Tagesfahrten nach Sveti Stefan, zu den Inselkirchen der Bucht von Kotor und hinüber nach Sveti Nikola. Landeinwärts steigt das Gelände rasch an, und binnen zwanzig Minuten erreicht die Straße Dörfer, in denen die Küche von Fisch auf Lamm, geräucherten Schinken und Hartkäse umschwenkt.
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