
Der Donji put — die untere Straße — verläuft in Bijela zwischen den Häusern und dem Wasser, und mehr Geografie brauchen Sie nicht: auf der einen Seite der Strand, auf der anderen das Dorf, das den Hang hinaufklettert. Es ist ein langsamer Teil der Boka. Die Bucht ist so geschlossen, dass die Oberfläche im Morgengrauen oft spiegelglatt wird, und der Blick hinüber zum Vrmac-Rücken und zum Kanal von Tivat verändert sich mit dem Licht von Stunde zu Stunde. Bringen Sie eine Kamera mit; auch ein Fernglas verdient seinen Platz im Gepäck, für die Boote und, im Frühjahr und Herbst, für Möwen, Kormorane und Reiher im flachen Wasser.
Die Tage sind hier meist einfach: vom Kies aus schwimmen, den Uferweg Richtung Đenovići gehen, dort essen, wo die Einheimischen essen. Die Werft hat Bijela einen bewohnten, ungeschliffenen Charakter gegeben, und die kleinen Restaurants an der Front kochen entsprechend — Fischsuppe, gegrillte Sardinen, Mangold mit Kartoffeln, danach Rakija. Wenn Sie mehr wollen: Herceg Novis Altstadt mit ihren zwei Festungen und der Promenade Pet Danica ist eine kurze Fahrt westlich, Perast und seine beiden Inseln liegen zwanzig Minuten um die Bucht herum, Kotors Mauern und Kathedrale eine halbe Stunde weiter. In den Nebensaisons wird die ganze Bucht noch stiller: Der Oktober ist warm genug zum Schwimmen, und die Hügel dahinter färben sich olivgrau und kahl.
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