
Am Trg od oružja zu wohnen heißt, auf Kotors Hauptbühne zu wohnen. Der Waffenplatz verdankt seinen Namen dem venezianischen Arsenal, in dem hier einst die Waffen der Flotte instand gesetzt wurden, und die Gebäude ringsum — das Arsenal, der Rektorenpalast und das kleine napoleonische Theater — bilden noch immer das bürgerliche Herz einer Stadt, die nie aufgehört hat, ihre Plätze zu nutzen. Der Uhrturm und der alte Schandpfahl stehen wenige Schritte vom Seetor entfernt, und so hält hier jeder, der durch die Mauern kommt, als Erstes an, den Kaffee in der Hand, bevor sich die Gassen hinter ihm schließen.
Tritt man hinaus, ist die ganze Altstadt in ein paar Minuten erreichbar: die 1166 geweihte Kathedrale des heiligen Tryphon, die Seefahrerkirche St. Nikolaus und Gassen, die so eng sind, dass sich die Wäscheleinen oben fast berühren. Auf dem Platz spielt sich auch der Kalender ab — die Feiern zum heiligen Tryphon Anfang Februar mit der Marine von Boka in vollem Ornat, der Winterkarneval, den ganzen Sommer über Konzerte unter den Mauern. Marina und Kai liegen eine Minute entfernt auf der Meerseite, mit Booten nach Perast und zu den Inselchen der Bucht, und die Treppe zur Festung San Giovanni beginnt gleich bergauf. Die Abende hier sind lebhaft statt still; die Bars rund um den Platz machen in der Saison lange weiter.
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!
Sie werden zu unserem Hotelsuche-Partner weitergeleitet, um Preise zu vergleichen