
Glavati liegt am Kotor zugewandten Ende von Prčanj, an der Küstenstraße, die dem Westufer zwischen Kotor und Tivat folgt, im Rücken die grüne Wand des Vrmac. Prčanj war ein Kapitänsdorf: Zwei Jahrhunderte lang unterhielten seine Reeder eine der bedeutenden Handelsflotten der Adria, und das Geld kam als Palazzi, Kapellen und Steinterrassen zurück, die die Uferfront bis heute in einem fast ununterbrochenen Band säumen. Das Prunkstück ist die Kirche Mariä Geburt aus hellem Stein von Korčula, zu der eine lange Prachttreppe hinaufführt – die größte Kirche der Bucht von Kotor, und schon der Aussicht wegen den Aufstieg wert. Darunter geben ein zweihundert Meter langer Strand und ein kleiner Yachthafen, in dem Boote über Nacht festmachen, dem Ufer seinen Rhythmus.
Das Dorf ist seit Langem für seine Luft bekannt. Vom offenen Meer abgeschirmt, vom Wasser gewärmt und vom Bergrücken beschattet, wurde dieser Winkel der Bucht zur Erholung der Atemwege empfohlen, lange bevor man ihn für Ferien empfahl, und das Klima sorgt noch immer für ungewöhnlich milde Abende auf der Terrasse. Kotors Altstadt liegt rund drei Kilometer entfernt, nah genug, um zum Abendessen zu Fuß oder mit dem Rad hinüberzukommen; der Flughafen Tivat etwa elf Kilometer, und die Fähre Lepetane–Kamenari, die Abkürzung nach Herceg Novi und auf die Straße nach Norden, rund acht.
Based on 2 reviews (3.5 avg rating). Guests rate highest: cleanliness (5.0), communication (4.0), value (3.0).
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