
Sveti Eustahije ist jener Abschnitt von Dobrota, der sich um seine prächtigste Kirche schart, einen breiten Barockbau, den die Kapitäne des Dorfes im 18. Jahrhundert bezahlten und mit silbernen Votivschiffen füllten. Die Häuser hier stehen direkt am Wasser, mit eigenen Stegen und mandraći — jenen Taschenhäfen, in denen die Familien ihr Boot hielten —, und die Uferlinie ist eine arbeitende, kein Strand: Steinkanten, Leitern, ein paar Meter Kiesel, sofort tiefes Wasser.
Das macht es zu einer Adresse für Schwimmer. Die Bucht ist geschützt genug, um an den meisten Morgen flach zu bleiben, von Juni bis Oktober warm und so ruhig, dass ein Kajak oder ein Paddleboard einen aus eigener Kraft die Küste entlangträgt. Für die Überfahrt nach Perast und zu seiner vorgelagerten Kirche oder hinüber zu den schattigen Stränden unterhalb von Stoliv lassen sich Boote organisieren. Die Küchen an diesem Ufer setzen stark auf das Meer — gegrillter Fisch, schwarzes Risotto, Miesmuscheln, wenige hundert Meter draußen von den Leinen geholt —, und Kotors Altstadt mit Kathedrale, Museen und Festungstreppe ist eine kurze Fahrt oder ein langer, angenehmer Spaziergang die Küstenstraße hinunter.
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