
Das Leben in Rose bemisst sich eher in Bootslängen als in Kilometern. Das Dorf nimmt den letzten Abschnitt der Halbinsel Luštica ein, für Autos gesperrt, die Häuser stehen unmittelbar am Wasser und hinter fast jedem liegt ein mediterraner Garten – Oleander, Granatapfel und Rosmarin bis hinunter zum Fels. Die Vormittage gehören dem Baden von den Felsen, in Wasser, das den Grund noch in mehreren Metern Tiefe erkennen lässt; die Nachmittagshitze verbringt man am besten unter dem Weinlaub, denn das Dorf liegt zur Meerenge hin und fängt jede Brise ein, die sich regt.
Wer ein kleines Boot mietet, selbst gesteuert oder mit Skipper, erschließt sich jenen Teil der Küste, den keine Straße erreicht. Vom Hafen ist es eine kurze Fahrt nach Žanjice und Mirišta, zu den Kieseln von Dobreč, hinaus zur Inselfestung Mamula und in die Blaue Grotte, und eine längere quer über die Bucht nach Perast und zu den beiden Inselchen. Herceg Novi liegt eine Viertelstunde über See entfernt, Dubrovnik ist ein Tagesausflug über die Straße. An Land führen Pisten über den Rücken der Luštica durch Oliventerrassen und halb verlassene Weiler, in denen die von Trockenmauern gefassten Felder noch von Hand bestellt werden. Die Umgebung passt zu Paaren und Familien, die echte Ruhe suchen, ohne von Kotor und Herceg Novi abgeschnitten zu sein.
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!
Sie werden zu unserem Hotelsuche-Partner weitergeleitet, um Preise zu vergleichen