
Blizikuće ist einer der kleinen Weiler, die am Hang über der Küste einen Kilometer landeinwärts von Sveti Stefan verstreut liegen; die Häuser stehen zwischen Olivenbäumen und Macchia, und die Straße verengt sich zu kaum mehr als einem Weg. Die Höhe erkauft einen weiten Blick über Meer und Insel, und abends bewegt sich die Luft hier auf eine Weise, wie sie es unten am Ufer nicht tut. Eine von Natur aus ruhige Adresse, mit dem Lärm der Adriamagistrale sicher weit unten.
Die beiden nächstgelegenen Strände lohnen den Abstieg. Crvena Glavica ist eine Kette kleiner Kieselbuchten unter Klippen aus roter Erde, und Drobni Pijesak eine breite Sichel groben hellen Sandes mit Kiefern im Rücken, historisch ein Versammlungsort der Paštrovići – beide rund einen Kilometer entfernt und keiner so belebt wie die Strände neben dem Damm. Nördlich an der Küste liegen der Fischerhafen von Pržno, das schattige Anwesen von Miločer und acht Kilometer weiter Budvas Altstadt; südlich Petrovac und der lange Bogen von Buljarica. Die Hügel dahinter steigen rasch zum Kloster Praskvica und zur Bergstraße Richtung Cetinje an.
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