Bigova ist ein Fischerdorf an der Außenküste zwischen Kotor und der Halbinsel Luštica, gelegt um eine tiefe, geschützte Bucht, in der die Boote ein paar hundert Meter vor der Tür an ihren Bojen schaukeln. Hier passiert bewusst nicht viel: eine Handvoll Häuser am Hang, eine arbeitende Uferfront, ein kleiner Kiesel- und Betonstrand und hinter der Landzunge offenes Meer statt des geschlossenen Wassers der inneren Bucht. Es ist die Art Ort, zu dem man zum Mittagessen fährt, denn die Konobas rund um die Bucht sind an dieser Küste bekannt für das, was am Morgen hereinkam – schlicht mit Olivenöl zubereitet und direkt am Wasser serviert.
Die Hügel dahinter sind trockenes Mittelmeerland aus Steinmauern, Macchia und alten Oliventerrassen, mit Wegen, die zu Blicken über die Bucht von Trašte und die Einfahrt der Boka hinaufführen. Schwimmen ist die Hauptsache, und vor Ort lassen sich Boote mieten, um die Buchten an Lušticas Außenküste zu erreichen. Tivat mit der Marina Porto Montenegro und seinen Uferrestaurants ist eine Fahrt über den Bergrücken entfernt, der Flughafen liegt gleich dahinter, während die Mauern von Kotor und die Altstadt von Budva beide für einen Tagesausflug in Reichweite sind. Diese Kombination passt zu Menschen, die die Küste wollen, ohne mitten in ihr zu wohnen.
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