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Bioče ist ein Dorf in der Gemeinde Podgorica am dramatischen Morača-Canyon. Die Siedlung liegt dort, wo sich die Schlucht zu verengen beginnt, und bietet atemberaubende Ausblicke auf steile Kalksteinwände und den darunter liegenden smaragdgrünen Fluss Morača. Es dient als bequemer Zwischenstopp für Reisende, die von Podgorica nach Norden in Richtung Kolašin fahren.
Beste Reisezeit: April · Mai · Oktober
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Bioče ist ein Dorf in der Gemeinde Podgorica, an Straße und Bahnlinie ein Stück nördlich der Hauptstadt gelegen, genau dort, wo sich das Tal der Morača zu einem echten Canyon verengt.
Flussabwärts läuft der Fluss durch die offene Zeta-Ebene; hier rücken die Kalkwände zusammen und steigen beidseitig steil auf, und das Wasser darunter nimmt jenes tiefe Grün an, das die Morača fast das ganze Jahr hält. Das Dorf besetzt den letzten flachen Boden vor diesem Übergang.
Die Eisenbahnbrücke direkt oberhalb des Dorfes, die die Linie Belgrad–Bar über die Schlucht trägt. Jahrzehntelang war sie die höchste Eisenbahnbrücke der Welt und ist von der Straße darunter noch immer ein außergewöhnliches Ingenieurwerk.
Weil es der natürliche Ort ist, um vor der Einfahrt in den Canyon Pause zu machen. Die Hauptstraße von Podgorica nach Kolašin, Mojkovac und zur serbischen Grenze führt durch Bioče, und eine Reihe von Straßencafés und Grillrestaurants ist genau für diese Gewohnheit entstanden.
Nebenstraßen steigen aus dem Canyon zu den Dörfern der Kuči auf, einer wilden, dünn besiedelten Hochlandregion aus Steinweilern und Weideland. In der Morača wird geangelt, die Canyonwände über dem Ort kennen Kletterer, und weiter nördlich erreicht dieselbe Straße das Kloster Morača.
Jede Jahreszeit taugt für einen Halt. Am eindrucksvollsten ist die Schlucht im Frühjahr, wenn die Schneeschmelze den Fluss anschwellen lässt.