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Dragalj ist ein kleines Dorf in der Nähe von Nikšić, eingebettet in die dramatische Karstlandschaft im Westen Zentralmontenegros. Das Gelände ist durch trockene Kalksteinplateaus, Dolinen und spärliches Grasland gekennzeichnet. Es handelt sich um eine abgelegene und friedliche Siedlung, die einen authentischen Einblick in das Leben im rauen Landesinneren Montenegros bietet.
Beste Reisezeit: April · Mai · Oktober
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Dragalj ist ein kleines Dorf im hohen Karstland zwischen Nikšić und der Bucht von Kotor, hinter Risan, in einem flachen Kalksteinfeld, das den einzigen ebenen, bebaubaren Boden weit und breit birgt.
Trockener grauer Fels, Dolinen, vereinzelte Buchen und Wacholder und Grasland, das im Frühjahr rasch ergrünt und bis August braun verbrennt. Regen versickert fast sofort — deshalb liegen die Siedlungen auf den Feldböden und jedes alte Haus ist um eine Zisterne gebaut.
Diese Hochflächen lagen unter Österreich-Ungarn an einer strategischen Grenze; das Reich legte Militärstraßen an und baute Steinforts zur Sicherung der Pässe. Die Bevölkerung erhob sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zweimal gegen Wien, und Kasernenruinen stehen bis heute an den Straßen.
Eine kleine ständige Bevölkerung — und mehr Häuser als Haushalte. Einige werden saisonal von Familien genutzt, die im Sommer von der Küste heraufkommen, wenn die Hochfläche deutlich kühler ist als Kotor. Schafe weiden weiterhin im Feld.
Die Straße von Risan steigt in engen Kehren an, die Bucht öffnet sich hinter einem, dann ebnet sie sich in eine Landschaft, die wie ein anderes Land wirkt, und führt weiter Richtung Grahovo und Nikšić. Westlich liegt für Wanderer die Höhe des Orjen.
Es gibt praktisch keine Versorgung — kein Laden, kein Tankstopp, auf den Verlass wäre — und der Mobilfunk kommt und geht. Die Saison reicht vom späten Frühjahr bis Oktober; im Winter fällt Schnee, und die Straßen können schwierig werden.