
In Ulcinj zahlt sich ein Quartier etwas abseits der Uferpromenade aus. Die Stadt breitet sich über einen Hang oberhalb ihrer Bucht aus, und die Wohnstraßen hinter der Promenade bleiben spürbar kühler und ruhiger als die Uferzeile — Sand, Markt und Busbahnhof sind trotzdem in wenigen Gehminuten oder zwei Autominuten erreichbar. Dies ist die südlichste Stadt Montenegros, und das merkt man: Minarette und Kirchtürme teilen sich die Silhouette, in den Läden hört man Albanisch wie Montenegrinisch, und die Küche greift zu Chili, Paprika und südlichen Süßspeisen, die es weiter oben an der Küste nicht gibt.
Zwei Strände stehen zur Wahl. Mala plaža ist die kompakte Sandbucht unterhalb der Altstadt, ideal für ein kurzes Bad und im Hochsommer gut gefüllt; Velika plaža, südöstlich hinter dem Fischerkanal Port Milena, zieht sich kilometerweit flach dahin, mit genug Platz, um allen aus dem Weg zu gehen. Dahinter teilt sich der Fluss Bojana um Ada Bojana, wo hölzerne Restaurants auf Stelzen über dem Wasser stehen. Landeinwärts ziehen die alten Salzgärten der Salina von Ulcinj jedes Frühjahr und jeden Herbst Flamingos und Zehntausende Zugvögel an — eines der bemerkenswertesten Schauspiele auf der adriatischen Zugroute und nur Minuten von der Stadt entfernt.
Based on 2 reviews (5.0 avg rating). Guests rate highest: value (4.5), accuracy (3.0), cleanliness (3.5).
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