
Die Veljka Bogojevića liegt der Altstadt über dem Wasser gegenüber, und damit bietet diese Adresse die schönsten Ausblicke Ulcinjs ohne den Aufstieg: Festungsmauern, die Bucht und die nach Norden verlaufende Küste in einem einzigen Bild. Dreihundert Meter entfernt liegt Tampiko, ein kleiner Strand teils aus Sand, teils aus Fels, mit Bar und Badeplattform — ein Ort, an dem sich Einheimische einfinden und keine Reisegruppen. Geschäfte und eine Bushaltestelle sind keine hundert Meter entfernt, der gesamte Aufenthalt lässt sich also zu Fuß bestreiten.
Auf der anderen Seite beginnt die Altstadt, ein Festungsviertel, das nacheinander von Byzantinern, Venezianern und Osmanen wieder aufgebaut wurde; heute stehen dort ein Museum, eine einstige Kirche, die zur Moschee wurde, und Restaurants direkt an der Brüstung. Darunter füllt die Mala plaža die Sandbucht der Stadt. Die Tennisplätze von Ulcinj liegen ein paar Minuten weiter draußen, und der Uferweg verbindet alles miteinander. Wer mehr Weite sucht, erreicht mit dem Bus oder in wenigen Autominuten die Velika plaža mit ihrem langen, flachen Sand im Südosten oder Valdanos mit seinen Oliventerrassen im Nordwesten. Die Abende bleiben meist im Ort: gegrillter Fisch, ein Gang am Wasser entlang und die beleuchtete Festung auf der anderen Seite der Bucht.
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