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Cevo ist ein Dorf auf einem hohen Karstplateau zwischen Cetinje und Nikšić. Auf einer Höhe von rund 900 Metern bietet es einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge. Das Gebiet ist bekannt für seine karge Kalksteinlandschaft, seine spärliche Vegetation und seine jahrhundertealten, robusten pastoralen Traditionen.
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Čevo liegt auf einer Karsthochebene um 900 m im Kernland des alten Montenegro, zwischen Cetinje und Nikšić. Die Straßen über die Hochebene verbinden beide Städte, und Čevo liegt etwa auf halbem Weg.
Als historisches Zentrum der Cuce, eines der Hochlandstämme dieser Gegend. Die Stammesgesellschaft dieser Plateaus stellte einen Großteil der Mannschaft und der Mythologie für Montenegros langen Widerstand gegen die osmanische Herrschaft.
Nackter grauer Kalkstein, Dolinen und flache Poljen, dünner, mühsam in ummauerte Parzellen zusammengetragener Boden und fast kein Oberflächenwasser — alles versickert sofort im Fels. Die Sicht reicht Dutzende Kilometer, zum Lovćen hin und zu den Bergen über Nikšić.
Von der Weidewirtschaft, und schwer. Schafe und Ziegen auf dem Karst, Steinhäuser mit schweren Plattendächern und Zisternen für Regenwasser, weil es keine Brunnen gibt. Čevo wurde mehr als einmal umkämpft und niedergebrannt, auch im Zweiten Weltkrieg; die Denkmäler halten das nüchtern fest.
Die Fahrt und die Stille. Die Plateaustraßen laufen lange Strecken ganz ohne Verkehr durch ein Land, das im Sommerlicht mondartig wirkt und unter Schnee schroff. Wandern ist offen und unmarkiert, entlang von Hirtenpfaden zwischen Dolinen und verlassenen Katunen.
Es gibt kaum Infrastruktur — Treibstoff, Wasser und Essen vorher regeln. Mai bis Oktober ist das praktikable Fenster; im Winter fällt viel Schnee, und Straßen können tagelang gesperrt bleiben. Geeignet für autarke Reisende mit eigenem Fahrzeug.